Amateurfunk
Schon seit früher Jugend beschäftigte ich mich mit Elektrotechnik und da besonders mit Funktechnik.
Meine Großmutter meinte nur „der Bub spannt ja überall Drähte“. Und so war es auch.
Ich beschäftigte mich von Kindesbeinen an mit dem Thema Elektrotechnik und Funk.
Das erste was ich baute war ein Detektor-Empfänger für Mittelwelle. Später baute ich
einen UKW-Sender (1963!) mit dem Transistor AF 116 und sendete damit auf einer Frequenz
im UKW-Band was allerdings verboten war! Die Transistoren steckten damals noch in den Kinderschuhen.
Ab 1970 schloss ich mich einem sogenannten „Autohilfsclub“ an da man hier ein
Funkgerät im 11 Meter-Band betreiben konnte. Unser Club „Autohilfsclub Barbarossa e.V.“ war in Darmstadt gegründet worden. Mein Rufname lautete Barbarossa 21.
Später, ca. 1974/75 wurde auf Betriebsfunk (Orion 8) gesendet. Orion war Name einer Detektei.
Das war aber alles nicht meine Welt, da ich gebastelt habe und auch „richtig Funken“ wollte.
Also habe ich im Jahre 1977 bei der Oberpostdirektion in Frankfurt/M die Prüfung zur damaligen Klasse C im Amateurfunk abgelegt. Hier waren doch einige Fragen zu beantworten (schriftlich!) und Schaltungen von Sendern und Empfängern zu zeichnen.
Mit meinem neuen Rufzeichen DD4ZO ging es in den Äther!
Mit kleinen Schritten versuchte ich mich mit einem „Quarzgerät“ im 2-meter Band.
Die anderen Bänder oberhalb waren, wegen mangelnder Geräte, noch tabu!
Im Jahre 1979/80 war ich mit dem Bau eines Eigenheimes beschäftigt und machte einige Jahre Pause.
Ca. 1986 ging es wieder weiter. Auch wurde noch der Meister/Studium abgeschlossen.
So konnte ich mich Beruflich und Nebenberuflich austoben. Über meinen Nebenerwerb
(Klaus Dammel Nachrichtentechnik) habe ich Funkgeräte und Meldeempfänger Repariert.
Für ein Forschungsobjekt (Uni-Heidelberg) baute ich drei Hochfrequenz-Endstufen.
In der Werkstatt standen zeitweise drei Funkmessplätze und allerlei Messtechnik.
Zu meinen Besonderheiten gehörte aber der Bau von Antennen, Filtern, Sperren und weiteres Zubehör. Hier kann sich der Funkamateur richtig austoben.
Das mache ich heute noch.
Im Jahre 1998 legte ich die Telegrafie Prüfung beim Nachfolger der „Post“ der Reg TP ab. Ich wollte nun auch auf die Kurzwelle was vorher nicht möglich war
und erhielt das Rufzeichen DH2KD. Ich hatte mich für diese Prüfung gut vorbereitet und schaffte alles auf Anhieb.
Seit 2017 wohne ich im Taunus und musste mich in meiner neuen Wohnung doch sehr einschränken. Zwischenzeitlich habe ich mich aber gut eingerichtet und kann hier alle Kurzwellen-Bänder so wie UKW und auch Satellitenfunk betreiben.
Lange Zeit habe ich mich mit dem TV der Funkamateure ATV beschäftigt. Leider wurde
das System im Rhein-Main-Gebiet, mangels Interesse, eingestellt.
Aktuell bin ich als Funkamateur auf allen üblichen Frequenzen zu hören.
Durch meine Mitgliedschaft im VFDB (Funkamateure in Telekommunikation und Post) bin ich 1. Vorsitzender im Ortsverein Wiesbaden Z54 VFDB Ortsverband Z54 Wiesbaden und verantwortlich für die Relaisstellen Hohe-Wurzel DB0VA (Wiesbaden) und Rosenkippel DB0IDS bei Idstein.
Seit kurzem bin ich auch auf dem Satelliten QO 100 aktiv.
Für interessierte können mich auch gerne ansprechen (Vorführen der Anlage mit „Probefunken“). Mail: dh2kd@vfdb.org
Anmerkung: Bitte VFDB als Link zu der Seite.